Geschichte

Cäsar und Clea Bitzer organisierten zusammen mit Literaturbegeisterten seit 2003 unter dem
Namen camera.lit.obscura Lesungen mit namhaften Autorinnen und Autoren aus dem
deutschen Sprachgebiet. Die erste Lesung fand im Februar 2003 mit Wolfgang Hilbig statt,
die bisher letzte mit Ruth Schweikert im September 2020. Veranstaltungsort war das Atelier
Clea Bitzer in der alten Spinnerei Streiff, Schönaustr. 15, 8620 Wetzikon.


Das Atelier bot als Veranstaltungsort eine Fülle vielfältiger Begegnungsmöglichkeiten mit
Gegenwartliteratur und ausgesuchten Ausstellungen. Mindestens sechs Autorenlesungen
wurden jährlich durchgeführt. Im Mittelpunk stand die Präsentation deutschsprachiger
zeitgenössischer Literatur.

Unser Engagement ist preisgekrönt.
camera.lit.obscura ist der Gewinner des städtischen Kulturpreises chapeau!wetzikon 2013.

(cfi) Wetzikon vergibt den städtischen Kulturpreis chapeau!wetzikon 2013 an die
Autorenlesungen camera.lit.obscura.


Am 14. September 2013 hat die Jury die Autorenlesungen camera.lit.obscura als Gewinnerin erkoren. Der mit 15‘000 Franken dotierte Preis geht an ein Team von fünf Personen, die in der Fabrik Schönau abseits von gängigen Strömungen Autorenlesungen organisieren: Hermann C. Bitzer, Germanist und Künstler; Martin Meier, MA Bildnerisches Gestalten; Clea Bitzer, Künstlerin; Christine Baur, Buchhändlerin und Adrian Schnetzer, Germanist und Slawist.


Die fünfköpfige Jury begründet ihre Wahl «mit dem bewussten und grossen Engagement, mit dem es den Veranstaltern über einen längeren Zeitraum gelungen ist, bewusst und mit viel Engagement Lesungen zu gestalten, wie zum Beispiel diejenige mit der nachmaligen Nobelpreisträgerin Herta Müller (2005) oder dem nachmaligen Büchnerpreisträger Reinhard Jirgl (2010). Durch die Kontinuität der literarischen Veranstaltungen ist die camera.lit.obscura weit über den Kanton Zürich hinaus Referenzpunkt geworden. Aus diesen Gründen hat man nach fünf Einzel-Vergaben für dieses Mal einmal die Kulturvermittlung ausgezeichnet.»

Auszug aus der Medienmitteilung der Stadt Wetzikon